So vielfältig die Kommunikationswirtschaft ist, so vielstimmig ist sie in der Vergangenheit aufgetreten. Bis das Coronavirus kam. Diese Krise hat schwerwiegende Folgen für die gesamte Branche, sie ist aber auch eine Chance, eine gemeinsame Stimme zu finden. So haben sich alle Verbände von ADC bis ZAW zusammengeschlossen und die Initiative „Die Unternehmen der Kommunikationswirtschaft“ gegründet. Der Deutsche Marketing Verband ist seit Mai auch Teil dieser Gemeinschaft.

„Unsere 63 Marketing Clubs mit ihren 14.000 Mitgliedern repräsentieren die ganze Bandbreite der Branche“, so die Geschäftsführerin des DMV Ariane Derks. „Als ihr Bundesverband ist es unsere ureigene Aufgabe, ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. Es ist deshalb selbstverständlich, dass wir bei der Initiative dabei sein müssen.“

Vier konkrete Forderungen hat die Initiative bereits an die Politik herangetragen: Eine steuerliche Zusammenlegung der Jahre 2019 und 2020, sodass Verluste aus diesem mit Gewinnen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden können, zinsfreie staatliche Kredite sowie eine Aussetzung der Insolvenzregeln, ein Investitionszuschuss für die Marken- und Unternehmenskommunikation in Höhe von 30 Prozent sowie eine Aussetzung der Lohnsteuerzahlung und der Sozialversicherungsbeiträge für zwölf Monate. So soll die Liquidität der Unternehmen gesichert und ein Neustart der Wirtschaft in 2020 unterstützt werden. Nur so kann die Vielfältigkeit der Medien- und Kommunikationswirtschaft am Standort Deutschland auch in der Zukunft gesichert werden.

Die Krise als Arbeitgeber-Chance begreifen

Die Aktionen und Reaktionen eines Unternehmens während einer Krise sind nicht nur unmittelbar wichtig für die Zusammenarbeit in den Teams. Sie wirken sich auch langfristig auf die Reputation des Arbeitgebers aus. Plattformen wie kununu haben sich bereits auf die aktuelle Situation eingestellt und die Mitglieder explizit um eine Bewertung ihrer Arbeitgeber in Corona-Zeiten gebeten. Im Spannungsfeld einer Krise, die Kurzarbeit, Kündigungen und erhöhte Anstrengungen erfordert, können also Unternehmen, die besonnen und proaktiv handeln, einen positiven Beitrag zur Unternehmenskultur leisten. Strategische Grundlagen und Tipps dafür, wie sich das umsetzen lässt, finden Sie im neuen Whitepaper.

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Die Zeiten, in denen der „Doing good-Ansatz“ als reines Understatement kultiviert wird, sind längst vorbei. Er muss gerade in der aktuellen Situation auch als Asset verstanden werden, mit dem Unternehmen unmittelbar den Unterschied machen können.

Entscheidend für eine auf Basis von Corporate Purpose erfolgreiche Unternehmensführung ist, dass der definierte Purpose das Maß aller Dinge für jede Entscheidung darstellt. Wie Unternehmen sich diesem Ziel nähern, welche strategischen Szenarien des Corporate Purpose existieren und welche Unternehmen und Marken eine Vorreiterrolle einnehmen, erläutern Katrin Böhme und Dr. Annette Bruce sehr anschaulich in ihrem neuen Whitepaper.

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In sich stark verändernden Zeiten, gerade auch in Krisen, steht der B2B-Vertrieb vor großen Herausforderungen. Die Anforderungen der Kunden ändern sich permanent, sie benötigen nicht einzelne Produkte oder Dienstleistungen, sondern flexible Lösungen, die sie zusammen mit den Lieferanten entwickeln. 

Klassische Incentivierungsmodelle widersprechen oder behindern durch Individualziele den agilen und intradisziplinären Teamansatz im agilen Vertrieb. Eine mögliche Lösung für diese Problemstellung bietet das OKR-Managementsystem, das ursprünglich von Intel entwickelt und von Google bekannt gemacht wurde.

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Die deutsche Marketingbranche befindet sich weiterhin in einer tiefen Krise. Nachdem die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Geschäftserwartungen der kommenden Monate im April zum wiederholten Male auf ein Allzeittief seit Beginn der Erhebung gefallen waren, erholen sich diese Indikatoren teilweise deutlich im Mai, bleiben jedoch auf sehr niedrigem Niveau.

Der Geschäftsklimaindex steigt um 6,6 Punkte im Vergleich zum April und ist mit 68,9 Zählern dennoch der zweitniedrigste jemals gemessene Monatswert. 

Nachdem sich die Stimmung in der deutschen Marketingbranche bei den Erhebungen im März und April im freien Fall mit Verlusten von insgesamt 27,8 Punkten befand, stimmen die Mai-Indikatoren damit vorsichtig optimistisch. Ebenso verhält sich der ifo-Geschäftsklimaindex für die deutsche Gesamtwirtschaft, der im Mai um 5,3 Punkte auf 79,5 Zähler steigt.

Lesen Sie hier die detaillierten Informationen des Mai Barometers

Eine Umfrage unter den Mitgliedern der EMC (European Marketing Confederation) zeigt, dass die Corona-Pandemie als „Brandbeschleuniger“ für einige Entwicklungen auf Unternehmensseite wirkt.

Budget & ROMI
Vorstoß in den Bereichen ROI im Marketing sowie Ausgabenoptimierung basierend auf KPIs, während die Budgets unter Druck stehen.

Digitale Kanäle & Daten
Vorstoß in digitale Kanäle, virtuelle Ereignisformate und Datenkonsolidierung über verschiedene Quellen.

Plattformen & Ecosystem
Fokus auf die Etablierung von Marketing-Technologie und die Etablierung von (skalierbaren) digitalen Ökosystemen (Marketing Automation, Asset Management).

Organisation
Reflektion der Marketing-Organisation in Bezug auf Struktur, Arbeitsweisen und erforderliche Fähigkeiten. Fokus auf funktionsübergreifender Teamarbeit

Hier geht er zur gesamtem Umfrage

Der 47. Deutsche Marketing Tag wird nicht wie geplant Ende dieses Jahres in Berlin stattfinden, sondern wird auf nächstes Jahr verschoben. Das haben die drei Veranstalter (Deutscher Marketing Verband, Management Forum und absatzwirtschaft) gemeinsam entschieden.

Grund dafür sind die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie, die eine Durchführung als Präsenzveranstaltung und Networking-Event so wie in der Vergangenheit nicht erlauben.

„Der Deutsche Marketing Tag lebt von den persönlichen Begegnungen und dem direkten Austausch der Teilnehmer“, sagt Ariane Derks, Geschäftsführerin des Deutschen Marketing Verbands. „Stand heute wird dies in der bisherigen Form nicht möglich sein. Die Verschiebung auf nächstes Jahr ist uns nicht leichtgefallen, aber die Gesundheit von Teilnehmern und Referenten hat für uns oberste Priorität.“

Die Veranstalter werden die Zeit nutzen, Konzept und Ablauf des Deutschen Marketing Tags zu überarbeiten und an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Die bereits angemeldeten Teilnehmer werden schriftlich über die Absage der Veranstaltung informiert und erhalten eine Gutschrift des Rechnungsbetrages, die dann zurückgefordert oder auf eine andere Veranstaltung der Handelsblatt Media Group umgebucht werden kann.

Hier geht es zur offiziellen Pressemeldung.

So vielfältig die Kommunikationswirtschaft ist, so vielstimmig ist sie in der Vergangenheit aufgetreten. Bis das Coronavirus kam. Diese Krise hat so schwerwiegende Folgen für die gesamte Branche, dass sich alle großen Verbände von ADC bis ZAW zusammengeschlossen und die Initiative „Die Unternehmen der Kommunikationswirtschaft“ gegründet haben. Der Deutsche Marketing Verband ist seit Mai auch Teil dieser Gemeinschaft.

Die Kommunikationswirtschaft muss gemeinsam Forderungen stellen

„Nur wenn wir geschlossen auftreten und klare Forderungen formulieren, finden wir in der Politik Gehör und bekommen die Hilfe, die die Unternehmen brauchen, um durch die Krise zu kommen“, betont der Geschäftsführer der Initiative Dr. Lutz Meyer. „Ich begrüße es deshalb sehr, dass der Deutsche Marketing Verband jetzt auch mit dabei ist.“

Die Unternehmen der Kommunikationswirtschaft – Agenturen, Dienstleister, Medien und werbetreibende Unternehmen – beschäftigen rund 1 Million Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stehen für einen geschätzten Umsatz von 47 Milliarden Euro.

„Unsere 63 Marketing Clubs mit ihren 14.000 Mitgliedern decken die ganze Bandbreite der Branche ab“, so die Geschäftsführerin des DMV Ariane Derks. „Als Dachorganisation ist es auch unsere Aufgabe, deren Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. Es war deshalb keine Frage, dass wir bei der Initiative dabei sein müssen.“

4 konkrete Forderungen der Kommunikationswirtschaft an die Politik

  • Eine steuerliche Zusammenlegung der Jahre 2019 und 2020, sodass Verluste aus diesem mit Gewinnen aus dem vergangenen Jahr verrechnet werden können
  • Zinsfreie staatliche Kredite
  • Eine Aussetzung der Insolvenzregeln, ein Investitionszuschuss für die Marken- und Unternehmenskommunikation in Höhe von 30 %
  • Eine Aussetzung der Lohnsteuerzahlung und Sozialversicherungsbeiträge für zwölf Monate

So soll die Liquidität der Unternehmen gesichert und ein Neustart der Wirtschaft in 2020 unterstützt werden. Nur so kann die Vielfältigkeit der Medien- und Kommunikationswirtschaft am Standort Deutschland auch in der Zukunft gesichert werden.

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